Vollzeit- und Teilzeitausbildung

Zwei Organisationsformen derselben Ausbildung: gleiche Mindeststunden nach der ErgThAPrV, in Teilzeit über einen längeren Zeitraum verteilt.

Staatliche Prüfung

Abschlussprüfung der Ergotherapieausbildung mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil, geregelt in der ErgThAPrV.

Soziales Kompetenztraining

Strukturiertes Übungsverfahren zu alltäglichen sozialen Situationen, überwiegend in der psychiatrischen Ergotherapie und meist als Gruppenangebot eingesetzt.

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Ergotherapeutisches Heilmittel, das mit abgestuften Sinnesreizen und Bewegungsangeboten arbeitet und auf die Verbindung von Wahrnehmung und Handlung zielt.

Sensorische Integrationstherapie

Behandlungskonzept aus der Pädiatrie, das mit abgestuften Bewegungs- und Sinnesangeboten arbeitet und auf die Ordnung von Sinnesreizen im Handeln zielt.

Psychiatrische Ergotherapie

Arbeitsfeld der Ergotherapie in der psychiatrischen Versorgung, ausgerichtet auf Tagesstruktur, Selbstversorgung, Freizeit und Arbeit.

Psychisch-funktionelle Behandlung

Ergotherapeutisches Heilmittel, das handlungsorientiert an Tagesstruktur, Selbstwahrnehmung, Kontaktfähigkeit und Belastbarkeit arbeitet.

Praktische Ausbildung

Der in Einrichtungen abgeleistete Teil der Ausbildung: 1.700 Stunden in drei Bereichen, angeleitet von Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten.

Zulassung nach § 124 SGB V

Zulassung, die Praxen berechtigt, Heilmittel zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abzugeben; erteilt von den Krankenkassenverbänden.

Pädiatrische Ergotherapie

Ergotherapeutisches Arbeitsfeld mit Kindern und Jugendlichen, ausgerichtet auf Spielen, Selbstversorgung, Lernen und Kontakt zu Gleichaltrigen.

Numerus Clausus

Zulassungsbeschränkung für Studiengänge mit mehr Bewerbungen als Plätzen; der NC-Wert ist das Ergebnis des Auswahlverfahrens.

Onkologische Ergotherapie

Arbeitsfeld der Ergotherapie mit Menschen während und nach einer Krebserkrankung, in Klinik, Rehabilitation und ambulanter Praxis.

Neurologische Ergotherapie

Arbeitsfeld der Ergotherapie bei Erkrankungen des Nervensystems, von der Frührehabilitation bis zur ambulanten Behandlung im Alltag.

Motorisch-funktionelle Behandlung

Ergotherapeutisches Heilmittel, das an Bewegung, Kraftdosierung und Koordination ansetzt und auf Handlungen des Alltags ausgerichtet ist.

Medizinische Rehabilitation

Leistungsbereich des Sozialrechts, der auf Funktionsfähigkeit und Teilhabe zielt und in dem Ergotherapie regelhaft Bestandteil des Behandlungsplans ist.

Master of Science Ergotherapie

Zweiter Hochschulabschluss in der Ergotherapie, aufbauend auf einem Bachelor, mit Schwerpunkt auf Forschung, Lehre oder Leitung.

Kognitives Training

Oberbegriff für Übungsangebote zu Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Handlungsplanung, in der Ergotherapie mit Bezug zu Alltagshandlungen.

Langfristiger Heilmittelbedarf

Verfahren nach § 32 SGB V für Fälle, in denen eine schwere dauerhafte Beeinträchtigung Heilmittel über einen langen Zeitraum erfordert.

Geriatrische Ergotherapie

Arbeitsfeld der Ergotherapie mit älteren Menschen, ausgerichtet auf Selbstversorgung, Wohnumfeld, Hilfsmittel und soziale Teilhabe.

Graded Motor Imagery

Gestuftes Vorgehen der Schmerzrehabilitation aus Lateralitätserkennung, Bewegungsvorstellung und Spiegeltherapie, in der Ergotherapie der Handtherapie zugeordnet.

Forced Use

Vorgehen der neurologischen Rehabilitation, das den Gebrauch der weniger betroffenen Extremität zeitweise einschränkt, damit die betroffene Seite in Alltagshandlungen einbezogen wird.